Kirchengemeinde Leeste

Kirchengemeinde Leeste




 


Zur Ruhe kommen...

         ...in der Taizé-Zeit 

Viele Kerzen tauchen die Kirche in ihr Licht. Stille um uns. Die lauten Stimmen aus der Woche bleiben draußen. Jetzt setzt Gesang ein. Vorsichtig, denn er will der Stille eine Stimme geben. Immer die gleiche Melodie, die gleichen wiederkehrenden Worte.

Willkommen in der Taizé-Zeit. Sie will helfen, die Woche ausklingen zu lassen, die Mitte in uns wieder zu finden. Dabei braucht es Geduld; das merkt jeder, der schon mal Taizé-Lieder gesungen hat. Wieder und wieder wird ein Lied gesungen bis nach einer kurzen Pause das nächste folgt. Zuerst ist uns das fremd, und es macht ungeduldig. Doch dann, nach einer Weile, löst sich die Unruhe, und Ruhe breitet sich aus, Sein im Augenblick.

Die Taizé-Lieder sind in der christlichen, ökumenischen Gemeinschaft von Taizé in Frankreich entstanden. Gegründet nach dem 2. Weltkrieg von Frere Roger Schutz ist diese seitdem zu einem Ort geworden, der sich der Gemeinschaft und Versöhnung der Menschen verschrieben hat. So sind die Lieder gleichzeitig Gebete. Sie laden ein zum Vertrauen, erbitten den Frieden, loben Gott.

Unsere Taizé-Zeit besteht neben den Liedern aus Gebet und Lesungen. Auch der Austausch bei Tee und Keksen gehört dazu. Taizé-Zeit ist an jedem letzten Freitag im Monat von 17.30 bis 19.00 Uhr in der Kirche.  Wir freuen uns auf Sie!

   Fathma Atenhahn und Melanie Simon

Ein Taufbaum in der Kirche! 

Seit neuestem wächst ein Baum in unserer Kirche... Und ein ziemlich großer noch dazu... Ja! Denn er zeigt sichtbar für alle, wie unsere Gemeinde wächst. Der Baum ist nämlich ein Tauf-Baum... An ihm hängen viele kleine Äpfel, und mit jedem Täufling, ob groß oder klein, der in unserer Kirche getauft wird, bekommt ein Apfel ein Gesicht und einen Namen. So wird der Baum immer bunter, so bunt wie unsere Gemeinde durch ihre Menschen.

Die Idee ist entstanden auf dem Kirchen-vorstandswochenende im Januar. „Unsere Täuflinge wollen wir vor Augen haben!“, dachten wir. Von uns gedacht, getan durch den Tischler Dietrich Ahlers, der ehrenamtlich in seiner Werkstatt die Idee Wirklichkeit werden ließ!

Und noch etwas steckt für uns dahinter: Wir wollen auch mehr und neue Möglichkeiten für Tauf-Kinder und ihre Familien schaffen, sich im Gemeindeleben wieder zu finden – auch nach der Taufe. Neben der Kinder-Kirche, die es bei uns ja schon gibt, planen wir nun, regelmäßig Familiengottesdienste zu feiern. Und auch für die ganz Kleinen soll mit Krabbel-gottesdiensten neues entstehen. Vielleicht haben Sie sogar Lust, im Vorbereitungs-Team mitzumachen? Prima!

Der nächste Familiengottesdienst wird am Oster-Montag gefeiert werden – mit Taufe. In diesem Got-tesdienst soll dann der Tauf-Baum eingeweiht werden. Schauen Sie ihn sich mal an... 

           Melanie Simon


Predigtnachgespräche

Über alles mögliche wird gesprochen, nur nicht über die Predigt am Sonntag... Ich finde, das kann sich ändern! Denn ich möchte gerne wissen, wie Sie über das denken, was ich auf der Kanzel sage. Was hat sie angesprochen? Oder auch nicht? Und: Was denken Sie selbst über den Predigttext, um den es geht? Wo haben Sie Ihre Fragen?

Ich möchte mit Ihnen ins Gespräch kommen über die Bibel. Dazu lade ich ein, jeweils nach dem Gottesdienst, in der Kirche. 

                                   Melanie Simon




Quelle: WESER-KURIER Regionale Rundschau Montag, 29. Mai 2006

 

Spiele-Cafè

 

mittwochs 16:30 - 18:30 im Jugendhaus
Henry-Wetjen-Platz 2 (neben der Kirche)

 

Ausprobieren von neuen Brettspielen, Spieleturniere, Rollenspiele und, und, und .... Dazu Getränke, Knabberkram, nette Leute ....
Schaut mal rein - es lohnt sich !!!! (Auch wer "nur so" mal vorbeikommen möchte, ist willkommen)

 

Noch Fragen ?

Dann mal los ....

 

Jugendreferent
Wolfgang Larbig
Tel.: 0421 - 69 79 837
email: evjuweyhe@kirche-weyhe.de

 

Auf dem Kirchentag in Hannover waren die Kirchengemeinden mit einem gemeinsamen Stand am Leibnitzufer dabei. Saft, Käsespieße und Muffins waren sehr gefragt und der Abend mit seinem stimmungsvollen Abschluss kam bei allen gut an.-Impressionen-


Neue Pfarrbezirke

Als Kirche in der Welt sind wir von den meisten Trends und Zeitströmungen mitbetroffen. Wenn überall gespart werden muss, so auch in der Kirche. Seit Jahren schon ist von Kirchenaustritten die Rede, jetzt wird es einmal mehr hier vor Ort in unseren Gemeinden deutlich spürbar und sichtbar. Bisher sind schon die Diakonenstellen, für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, gekürzt worden. Jetzt wird eine Pfarrstelle nicht wiederbesetzt, sondern eingespart. Der Weggang von Pastor Aehnelt aus Kirchweyhe hat also weitreichende Veränderungen auch für uns in Leeste zur Folge.

Zuletzt vor 10 Jahren kam in Kirchweyhe noch eine neue halbe Pfarrstelle dazu. Die Bebauung des Geestfeldes und anderer Baugebiete (auch der Rabenweg in Leeste) hatte die Gemeindemitgliederzahlen noch mal steigen lassen.
Doch seit Jahren gibt es einen gegenläufigen Trend: 100 bis 150 Mit­glieder, fast ausschließlich Kirchensteuerzahler, treten jedes Jahr in Leeste wie Kirchweyhe aus der Kirche aus. In 15 Jahren ist das eine Pfarrstelle.
Der Grund ist das liebe Geld, das man lieber für sich behalten möchte. Darum sind es nicht nur die Mitglieder, die in der Kirche fehlen, noch mehr die Einnahmen. Und auch die Steuerreform geht zu Lasten der Kirchen.
Von der Kirchenleitung wurde daher die pro Pfarrstelle zu betreuende „Seelenzahl“ von 2500 auf 3000 raufgesetzt.
So kam es schneller zu der jetzt greifenden Einsparung. Schon länger war klar: Auch Leeste hat nicht mehr genug Gemeindemitglieder für 3 Pfarrstellen.

Die Vorstände in beiden evangelischen Kirchengemeinden in Weyhe haben jetzt beschlossen enger zusammen- zuarbeiten. Es bleibt bei den beiden Gemeinden, aber sie werden in Zukunft ein verbundenes Pfarramt haben. Die Pastorin und Pastoren arbeiten zusammen und teilen sich die Arbeit für beide Gemeinden.

Schwerpunkt bleiben die Pfarrbezirke, sie werden aber von jetzt an größer sein und mussten neu, zum Teil gemeindeübergreifend, geordnet werden.

Was ändert sich?

In Leeste (P. Brusermann) kommen einige Straßen aus dem Bereich Hörden dazu, es ist das Gebiet um die Brinkumer Straße, nördlich der Kleinbahn.

Zu Erichshof (P.Tietz) gehört von nun an ein ganzer Teil von Melchiorshausen, um die Syker Straße, denn im Bezirk Melchiorshausen werden von P. Franke jetzt auch die Kirchweyher Gemeindemitglieder betreut, die auf der Leester Seite der Bahnlinie wohnen.

Wenn Sie wissen wollen zu welchem Bezirk Sie gehören, gibt die Straßenliste darüber Auskunft.

Straßenliste Kirchengem. Leeste

Straßenliste Kirchengem. Kirchweyhe


Kirchengemeinde Kirchweyhe

Kirchengemeinde Leeste



Ankündigungen

von den Pfadfindern

 

Schwanewede war dieses Jahr das Ziel der Christlichen Pfadfinder des Leester Stammes Rabin. Mit zwei Jurten und einer Kothe standen sie auf dem Lagergelände der insgesamt 160 Pfadfinder. Geländespiele und der Pfingst-Gottesdienst in der nächsten Kirche gehörten ebenso zum Programm wie Gesang, Lagerfeuer und gemeinsames Kochen und Essen.
eine kleine Bildergalerie)

   
   

Aus der Kirche:

 

Aus der Kirche:

Bischöfin Dr. Käßmann:
Alle Getauften zum Abendmahl zulassen

Ele Brusermann / epd

Kurz vor dem 1. Ökumenischen Kirchentag Ende Mai in Berlin ist durch die Erklärung des Papstes zur Eucharistie/Abendmahl deutlich geworden, wie schwierig es für die Katholisch Kirche ist, eine gleichwertige Gemeinschaft der Kirchen zu akzeptieren.

Zur Zeit können Paare, bei denen einer evangelisch und einer katholisch ist nur in unseren evangelischen Kirchen gemeinsam zum Abendmahl gehen. Denn bei uns sind auch katholische Christen am Tisch des Herrn herzlich willkommen.

Nach Ansicht unserer Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann gibt es keinen Grund, einen getauften Menschen vom Abend auszuschließen. Sie bedaure, dass ausgerechnet bei dieser gemeinschafts-spendenden Feier die Spaltung der Kirchen so deutlich werde. Der ökumenische Kirchentag in Berlin habe gezeigt, dass das Kirchenvolk die Spaltung nicht mehr versteht, sagte die evangelische Theologin am Mittwoch vor Journalisten in Potshausen. Hier besuchte sie den ostfriesischen Generalkonvent, die Versammlung aller Lutherischen Pastorinnen und Pastoren. Von evangelischer Seite lägen alle Argumente für ein gemeinsames Mahl zwischen Protestanten und Katholiken auf dem Tisch, so die Bischöfin. „Land auf und Land ab wird das gemeinsame Abendmahl in vielen Gemeinden schon praktizert.” Der eigentliche Stolperstein für die Ökumene sei der Papst. In Berlin sei deutlich geworden, dass sich vor allem die katholische Basis für die Ökumene und das gemeinsame Abendmahl engagiert.

 

Pfingstmontag abgeschafft!

von Ele Brusermann

Diese Meldung aus Frankreich stand am 25. Januar in der Evangelischen Zeitung, der Wochenzeitung unserer Landeskirche. Ab 2005 soll in Frankreich dieser Feiertag zum Arbeitstag zur Finanzierung der Altenpflege werden.
Nur wenige Tage später, am 31. Januar war es dann auch für uns im WeserKurier zu lesen. Noch vor der Bundestagswahl 2006 soll die Streichung eines weiteren Feiertags zu Gunsten der notleidenden Pflegeversicherung beschlossen werden. Auch hier ist der Pfingstmontag im Gespräch.
Wenn dann nach dem Buß- und Bettag schon der zweite christliche Feiertag wegfällt, zeigt dies auch einen Wandel in der Gesellschaft. In den letzten Jahren haben immer mehr Menschen den Bezug zum christlichen Glauben und zur Kirche verloren.
Noch sind die Christen beider großen Kirchen in der deutlichen Mehrheit, und nur dies ist die Grundlage für allgemeine christliche Feiertage.

Wenn diese Mehrheit schrumpft, gar verloren geht, wird Religion zur Privatsache, braucht es keinen staatlichen Schutz durch Feiertage mehr. Dann sind auch Ostern, Himmelfahrt, die Weihnachtsfeiertage und selbst die Sonntage als freie Tage nicht mehr selbstverständlich.

Unvorstellbar? Es würde ja nicht alles zugleich und auf einmal wegfallen. Aber die 2. Feiertage - und die, die wie Himmelfahrt in der Woche liegen werden zunehmend in die Diskussion geraten, nach und nach gestrichen werden.
Das machen sich leider viele nicht klar, die sich fragen, wofür sich die Mitgliedschaft in der Kirche den ‘lohnt’, was man denn davon hat.

Was wäre, wenn nur der einen Anspruch auf die christlichen Feiertage hätte, der auch Mitglied in einer Kirche ist? Ich glaube, das würde die Diskussionen auch um die Kirchensteuer schlagartig verändern.
Unvorstellbar? Es könnte doch eines Tages so aussehen: Der gesetzliche Schutz freier Religionsausübung, also des freien Sonntags gilt für Christen, die dies für sich einfordern. Alle anderen behalten den tariflichen Anspruch auf freie Tage, aber bekommen sie an anderen Wochentagen. Dann können Geschäfte an allen Tagen der Woche öffnen und Firmen ihre Maschinen besser ausnutzen.
Ist das wirklich nur eine Utopie? Daran kommen mir manchmal Zweifel. Was denken Sie?